Du bist im Vertrieb gerade selbstständig geworden oder stehst kurz davor. Der Vertrag ist unterschrieben, die ersten Termine stehen, und eigentlich willst du einfach verkaufen. Doch plötzlich liegen Fragen auf dem Tisch, auf die dich niemand vorbereitet hat: Muss ich ein Gewerbe anmelden? Woher bekomme ich eine Steuernummer? Was darf ich absetzen? Und warum schreibt mir die Rentenversicherung?
Genau für diesen Moment haben wir den Kurs „Steuer-Basics für den Vertrieb“ gemacht. Er geht die steuerlichen Themen beim Start der Reihe nach durch, verständlich und ohne Fachchinesisch. Auf dieser Seite erfährst du, was dich als selbstständiger Handelsvertreter am Anfang erwartet, was im Kurs drinsteckt und wie du kostenlos Zugang bekommst.
Steuern als Handelsvertreter: Was am Anfang auf dich zukommt
Als Angestellter kümmert sich der Arbeitgeber um vieles. Er führt die Lohnsteuer ab, meldet dich bei der Sozialversicherung an und verwahrt deine Unterlagen. Als selbstständiger Handelsvertreter übernimmt das niemand mehr für dich. Diese sechs Themen kommen am Anfang fast immer auf dich zu:
- Die Gewerbeanmeldung. Als Handelsvertreter vermittelst du Geschäfte für ein anderes Unternehmen. Dein Vertrieb ist damit ein Gewerbe und keine freiberufliche Tätigkeit. Bevor du die erste Provision abrechnest, meldest du dein Gewerbe beim Gewerbeamt deiner Stadt oder Gemeinde an, in den meisten Fällen online. Wichtig: Damit bist du beim Finanzamt noch nicht angemeldet.
- Die Steuernummer. Die bekommst du über den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, den du in ELSTER ausfüllst. Ein paar Felder darin entscheiden über deine Steuervorauszahlungen und über deine Umsatzsteuer. Plane die Bearbeitungszeit beim Finanzamt ein, denn ohne Steuernummer kannst du keine Rechnungen schreiben.
- Das Geschäftskonto. Als Einzelunternehmer bist du nicht verpflichtet, ein eigenes Geschäftskonto zu führen. Trotzdem ist es die Basis für eine saubere Buchhaltung. Wer privat und geschäftlich ab dem ersten Tag trennt, behält den Überblick.
- Einnahmen und Betriebsausgaben. Die Grundregel ist einfach: Was betrieblich veranlasst ist, senkt deinen Gewinn. Privates bleibt außen vor, gemischte Kosten teilst du nach einem nachvollziehbaren Maßstab auf. Und ohne Beleg erkennt das Finanzamt eine Ausgabe nicht an.
- Deine Pflichten im Jahr. Steuererklärungen, Steuervorauszahlungen und Aufbewahrungsfristen ergeben zusammen einen Jahreskalender. Den musst du kennen, damit dich kein Termin überrascht.
- Rentenversicherung und Rücklage. Auch als Selbstständiger kann die Rentenversicherung Beiträge von dir verlangen, etwa wenn du im Wesentlichen für einen Auftraggeber arbeitest. Und weil Umsatzsteuer, Einkommensteuer und Gewerbesteuer zu unterschiedlichen Terminen fällig werden, brauchst du ein System, damit das Geld da ist, wenn es fällig wird.
Jedes dieser Themen ist für sich lösbar. Schwierig wird es, weil alles gleichzeitig kommt und weil die Fehler vom Anfang oft erst ein, zwei Jahre später auffallen. Der Kurs nimmt sich die Themen einzeln vor, in der Reihenfolge, in der sie dir begegnen.
Was dich im Kurs erwartet
„Steuer-Basics für den Vertrieb“ besteht aus zehn kompakten Videos, jedes mit einem klaren Thema. Du schaust sie dir an, wann und wo du willst, auch zwischen zwei Terminen im Auto.
- Der rote Faden: vom ersten Schritt beim Gewerbeamt bis zu den Pflichten, die jedes Jahr wiederkommen
- Zwei Lektionen direkt am Bildschirm: Gewerbeanmeldung und Fragebogen zur steuerlichen Erfassung gehen wir Feld für Feld mit dir durch
- Klare Abgrenzung: Am Ende weißt du, was auf dich zukommt, was du selbst im Blick behalten musst und was eine Kanzlei für dich übernehmen kann
- Ohne Fachchinesisch: Wir erklären die Begriffe so, wie sie dir im Vertriebsalltag begegnen
Die 10 Lektionen im Überblick
- 1Wer ist 242.tax?
Wer hinter dem Kurs steht, womit wir uns jeden Tag beschäftigen und was dich in den nächsten neun Videos erwartet.
- 2Was bedeutet Selbstständigkeit?
Was du als Handelsvertreter nach § 84 HGB bist, warum dein Vertrieb ein Gewerbe ist und keine freiberufliche Tätigkeit, welche Steuern dich betreffen und wie dein Gewinn überhaupt entsteht.
- 3Gewerbeanmeldung
Zuerst die Fehler, die später Geld kosten. Danach gehen wir die Anmeldung zusammen am Bildschirm durch, Feld für Feld.
- 4Steuerlicher Erfassungsbogen
Wie du an deine Steuernummer kommst und welche Felder über Vorauszahlungen und Umsatzsteuer entscheiden. Mit zwei Durchgängen am Bildschirm: ELSTER-Konto anlegen und Fragebogen ausfüllen.
- 5Das Geschäftskonto
Warum du privat und geschäftlich ab Tag 1 trennst, worauf du bei der Auswahl achtest und wann ein eigenes Konto Pflicht ist.
- 6Betriebsausgaben & -einnahmen im Detail
Was du absetzen darfst, was als Einnahme zählt, wie du gemischte Kosten aufteilst und wo das Finanzamt eine Grenze zieht.
- 7Deine steuerlichen Pflichten im Überblick
Dein Jahreskalender: welche Erklärungen wann fällig sind, wann Vorauszahlungen anstehen, wie lange du Belege aufhebst und was deine Kanzlei übernimmt.
- 8Scheinselbstständigkeit & Rentenversicherungspflicht
Warum das zwei verschiedene Baustellen sind, wann dich die Ein-Auftraggeber-Regel trifft und wie du dich als Gründer befreien lassen kannst.
- 9Das Mehrkontenmodell
Vier Konten und ein fester Ablauf im Monat, damit das Geld für Umsatzsteuer, Einkommensteuer und Gewerbesteuer da ist, wenn es fällig wird.
- 10So läuft die Zusammenarbeit mit uns auf Autopilot
Wie die Zusammenarbeit mit 242.tax abläuft, wenn du nach dem Kurs Unterstützung möchtest.
Für wen der Kurs gedacht ist
Der Kurs richtet sich an alle, die im Vertrieb selbstständig arbeiten oder damit anfangen:
- Gründer und Neueinsteiger, die gerade als selbstständiger Handelsvertreter starten, ob an der Tür, im PV-, Energie-, Telko- oder Lead-Vertrieb
- Vertriebler mit Erfahrung, die schon länger dabei sind, ihre steuerlichen Grundlagen aber einmal sauber geordnet haben wollen
- Teamleiter und Agenturinhaber, die ihren neuen Vertriebspartnern zum Start etwas Verlässliches mitgeben möchten
Vorwissen brauchst du keins. Wenn du weißt, was eine Provisionsabrechnung ist, bist du bereit.
Was der Kurs nicht ist
Damit keine falschen Erwartungen entstehen: Der Kurs gibt dir Orientierung, keine Beratung für deinen Einzelfall. Er zeigt dir, welche Themen auf dich zukommen und worauf es dabei ankommt. Ob in deiner Situation zum Beispiel eine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht sinnvoll ist oder wie hoch deine Vorauszahlungen sein sollten, hängt von deinen Zahlen ab.
Der Kurs ist auch kein verstecktes Verkaufsgespräch. Du musst danach nicht Mandant werden. Wenn du Unterstützung möchtest, bieten wir dir ein kostenloses Erstgespräch an. Wenn nicht, ist das genauso in Ordnung.
Der Kurs gibt Orientierung und ersetzt keine Beratung im Einzelfall.
So bekommst du Zugang
- Formular ausfüllen
Über den Button landest du in unserem Kontaktformular. Die Kursanfrage ist schon eingetragen, du brauchst nur Vorname, E-Mail-Adresse und deinen Vertrieb.
- Freischaltung
Wir schalten dich innerhalb von 24 Stunden frei und schicken dir die Zugangsdaten per E-Mail.
- Loslegen
Du schaust die Videos in deinem Tempo. Wenn du magst, vereinbarst du danach ein kostenloses Erstgespräch.
